Blickwinkel Fotografie || Vanessa von Wieding

Hallöle und willkommen auf meiner Website! Hier könnt ihr mein Portfolio begutachten und auf dem Blog Hintergründe zu meiner Arbeit erfahren.

Morgenstund hat kein Gold im Mund

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Die erste Arbeits- und Schulwoche nach den Ferien ist vorbei und der Alltag hat mich wieder. Das merke ich auch daran, dass ich diesen Post viel eher geschrieben und veröffentlicht haben wollte.

Christin, meine Schwester, hatte sich Fotos von sich mit ihrer Gitarre gewüscht. Meine Idee war, das Ganze bei Sonnenaufgang mit so richtig geilem Gegenlicht aufzunehmen. Haha. Scheiße was.

Das Wetter dachte sich nämlich so „äh nö.“. Wahrscheinlich, weil ich zuvor den Wecker immer wieder ausgeschaltet habe, wenn ich für Fotos mal früh aufstehen wollte. All the Karma. Wir fuhren mit dem Rad Richtung Wald und begaben uns zwischen Felder, die etwas bergauf lagen und von Wald umgeben waren. In eine Richtung war es offen und man konnte über die Landschaft schauen. Um 07.15 kamen wir also da oben an und sahen….. richtig – nichts. 😀

Am Himmel lachten uns fette graue Wolken aus, dazwischen konnte man gerade so den rot gefärbten Himmel erkennen. Egalo-popalo! Wir haben trotzdem einfach angefangen. Um es gleich vorweg zu nehmen: nein, besser wurde es vom Licht nicht mehr.

 

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Es war. so. kalt. Und ich jammere auf hohem Niveau. Christin hat am meisten gelitten. Ich war mit dicker Jacke, Hanschuhen, Schal usw. am Start und hätte mehr gebrauchen können. Wenn man sich die Fotos anschaut, muss ich ja nicht mehr erwähnen, durch was Christin sich quälen musste 😀

Es wurde von Minute zu Minute natürlich heller. Diesmal hab ich wenigstens recht gut darauf geachtet, die Belichtungseinstellungen regelmäßig zu prüfen. (Manchmal mache ich echt ne ganze Session mit einer Belichtungseinstellung bei wechselnden Lichtverhältnissen und könnte mir hinterher in den Arsch beißen.) Ein weiteres Problem war für mich das Rauschen. Ich habe mit 1.8er Blende fotografiert, die Rausch-Reduzierung der Kamera angeschaltet und habe dennoch einiges an Rauschen gehabt. Klar, ganz weg kriegt man das glaube nicht, aber ich bin immer ganz unglücklich damit. Beim Bearbeiten wirken meine Fotos dann immer total verwaschen 🙁 Da muss ich also nochmal an meiner Technik pfeilen.

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Als wir auf dem Rückweg waren und schon weg von den guten Locations, da kam die Sonne. Mit Mühe hätte ich Christin sicher noch an einer Stelle platzieren können, aber die hat so gelitten und wollte nach Hause. War dann auch okay.

Ps: Seinen eigenen Stil zu finden ist gar nicht so leicht. gez.: mein schizophrenes-Bearbeitungs-Ich

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