4 Apps, die für meine Fotografie unverzichtbar geworden sind

Hinweis: Ich stelle hier Android Apps vor. Gibt es die unteren Apps auch für iOS erwähne ich das extra dazu. Ich möchte euch außerdem bitten, euch von manchen Rezensionen der App erstmal nicht beeinflussen zu lassen, sondern euch einfach mal selbst ein Bild von ihr zu machen. Manche Rezensionen sind nämlich einfach nur die Folge, dass Nutzer zu doof dafür sind.

Als Fotografin habe ich schon einige Apps aus der Kategorie Fotografie durch und habe festgestellt, dass ich mittlerweile einige auf dem Handy habe, die es geschafft haben, auf Dauer installiert zu bleiben. Darum dachte ich, sie sind es wert, einmal vorgestellt zu werden.

 

Für iOS verfügbar. Canon Camera Connect kenne ich, seit ich meine EOS 70D habe. Jeder, der eine EOS Kamera mit Bluetooth oder W-Lan besitzt darf sich also freuen, diese App nutzen zu können. Das absolut allerbeste an ihr ist, die Remote-Funktion. Wenn ich Dulli mal wieder den Fernauslöser vergessen habe, dann kann ich ganz easy die App starten, denn das Handy habe ich halt immer dabei. Dazu kommt noch, dass man die Möglichkeit hat, sich die Live-View auch auf dem Handy anzeigen zu lassen – wie geil is das denn?! Das hat sich als unglaublich vorteilhaft für Gruppenfotos herausgestellt, bei denen ich mit drauf sein sollte. Ich habe damit den Auslöser in der Hand und kann gleichzeitig direkt wärend ich schon in der Gruppe stehe schauen, ob das alles passt und jeder gut steht. Arbeitet man mit dem Tablet, kann man dort auch das zuvor gemachte Foto kontrollieren, was ja auf dem Tabletbildschirm einen etwas besseren Einblick gibt, als das Kameradisplay. Das geht am Handy natürlich auch, allerdings ist das ja auch nicht besonders groß. Hinzu kommt, dass ich über die App am Handy auch noch die Einstellungen von Blende und Verschlusszeit ändern kann, sowie die ISO, den Weßabgleich und die Fokuseinstellungen. Nochmal in kurz: alles, was auf dem Display der Kamera auch einzustellen ist, wenn man sie in der Hand hält.
Hat man die Foto-Session beendet, kann man sich dann außerdem über das Handy (oder natürlich auch Tablet) die Bilder auf der Kamera ansehen und auch direkt auf’s Handy runterladen. Das wird praktisch, wenn man sie mit Apps, wie z.B. den folgenden, bearbeiten und direkt in Social Media hochladen möchte.

 

Für iOS verfübgar. Photoshop Express nutze ich für die schnelle Optimierung von Fotos aus dem Alltag, oder welchen mit Freunden. Am allerliebsten ist mir hier die Rauschreduzierung. Um die nutzen zu können, muss man die Funktion allerdings kaufen oder die Premiumversion der App. Bei zweiterem habt ihr dann auch eine größere Auswahl an fertigen Filtern. Hier kann man natürlich auch Belichtungskorrekturen machen und Farben (Tönung, Temperatur und Sättigung) sowie Kontraste (auch die Tiefen und Lichter einzeln) ändern. Es gibt außerdem auch das Ausbesserungswerkzeug (dieses Pflaster), um dicke hässliche Pickel verschwinden zu lassen. Photoshop Express ist auch super für Anfänger geeignet, die eigentlich keinen Plan von Fotobearbeitung haben. Man hat schnell einen Überblick über alles und findet sich schnell zurecht.

 

Nicht für iOS verfügbar. Camly hat, was die Korrektur von Belichtung usw. angeht ähnliche Einstellungen wie Photoshop Express, jedoch finde ich die bei Camly qualitativ nicht so gut wie bei Photoshop Express. Hier benutze ich aber sehr gern die Farbeinstellungen, denn es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten, eigene Farblooks zu erstellen. Darum nutze ich Camly recht oft, wenn ich plane, etwas auf Instagram oder meiner Facebookseite zu veröffentlichen. Wenn man sich kreativ austoben möchte, nachdem man ein gutes Foto mit dem Handy gemacht hat, ist Camly also eine gute Wahl. Es gibt übrigens eine Pro Version, in der man ganz viele fertige Filter auswählen kann. Die war schon öfter in der App des Tages drin oder aber ihr zahlt ca. 5€ für die Pro-Version.

 

 

Nicht identisch für iOS verfügbar. Es gibt aber ähnliche Apps habe ich gesehen, die auch ähnliche Namen haben. Beauty Plus wirkt auf den ersten Blick erstmal super unseriös, ich hab es aber besonders für Portraits lieben gelernt. Hier hat man natürlich wieder einige Filter zur Auswahl. Was mich hier aber beeindruckt, ist die tiefgreifendere Möglichkeit, Portraits zu optimieren. Man kann gezielt Pickel entfernen, den Hautton anpassen, verformen, Dodge & Burn anwenden, Zähne und Augen aufhellen und Augenringe entfernen. Denkt man sich also mal so, man möchte ein neues Profilbild und das auch n bisschen schicker, kann ich Beauty Plus absolut empfehlen. Tipp am Rande: Selfies am besten immer an einem Fenster machen, das sorgt für ne super Belichtung des Fotos 🙂

 

 

Kanntet ihr schon einige oder mehrere dieser Apps? Welche aus diesem Post sagt euch jetzt besonders zu? Bin gespannt, ob jemand meine Liebe zu diesen Apps teilt!

2 Replies to “4 Apps, die für meine Fotografie unverzichtbar geworden sind”

  1. Kamerasoftware zähle ich ja als Basic und ist ja auch von Kamerahersteller zu Kamerahersteller unterschiedlich. Ich nutze da also die App von Sony.
    Aber zur Bildbearbeitung sind für mich Enlight, VSCO und Snapseed absolute Must Haves. Die Adobe Handyapps finde ich dagegen schwach.

    1. VanessasBlickwinkel sagt: Antworten

      Was genau macht die anderen da für dich zu Vorreitern? VSCO und Snapseed hatte ich auch mal. VSCO kann ich, denke ich, nachvollziehen. Das habe ich nur gelöscht, weil ich zu viel hatte und irgendwie Prioritäten setzen musste. Snapseed ist länger her, dass ich das hatte und da bin ich wohl nicht mehr auf dem aktuellsten Stand.

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