Familienreportage im Sommer (Part II)

Hier gelangt ihr zu Part I.

Am Tag der Familienreportage wurde ich herzlich empfangen und begann auch direkt mit meiner Arbeit. Im ersten Kinderzimmer, das ich betrat, wurde noch unangezogen – nur in Windel – bereits fleißig mit Bauklötzen gebaut. Mega geil. So hatte ich mir das vorgestellt. Sebastian, von dem ich hier spreche, war ich zu Beginn noch nicht ganz geheuer. Er versteckte sich, wenn er bemerkte, dass ich ihn länger beobachtete bzw. fotografierte. Da ich als Pädagogin damit ja gut umgehen kann, war das nicht lange ’ne große Sache. So vieles läuft in einem Familienalltag gleichzeitig. Ich hatte viel Gelegenheit, einfach den Raum zu wechseln und verschiedenste Momente festzuhalten.

Zu den Mahlzeiten wurde ich eingeladen, teilzunehmen – das setze ich aber keinesfalls voraus. Ich saß mit der Kamera am Tisch, die ich nebenbei parat hatte und an mich nahm, wenn sich eine gute Situation zum Fotografieren ergab. Zwischendurch stand ich auch auf, um Motive aus einer anderen Perspektive zu erhaschen. Mit Kindern essen finde ich so witzig. Als ich im Kindergarten gearbeitet habe, fand ich das auch immer höchst spannend 😀

So ist ein Tag mit fotografischer Begleitung also. Was am Anfang ein komisches Gefühl auslöst, wird für euch mit der Zeit zur Normalität. Ihr macht die normalsten Dinge, habt einfach einen schönen Tag und vergesst darum schnell, dass da eigentlich permanent jemand rumknipst (zumindest nehme ich das so wahr). Das führt zu authentischen, natürlichen Familienfotos, auf denen ihr euch auch wiedererkennt und sehen könnt, was für eine tolle Familie ihr seid.

2019-01-05T16:32:24+01:00Mittwoch, 9. Januar 2019|Familie & Kinder, Reportage|0 Kommentare

Familienreportage im Sommer (Part I)

Wisst ihr noch, der Sommer 2018? Leute, was haben wir geschwitzt :D. In meiner freien Zeit vor der Ausbildung besuchte ich diese tolle Familie an einem heißen August-Tag von 8:00 bis 20:00 Uhr. 12 Stunden erfüllende, abwechslungsreiche Arbeit. Das war. So. Schön. Darum möchte ich euch nochmal zu diesem Tag mitnehmen und erzählen, was wir so gemacht haben. Danach wisst ihr, was euch bei einer Familienreportage erwartet.

Mit Jenny, der Mama, habe ich mich zuvor bei der Familie Zuhause getroffen und erzählt, wie eine Reportage so abläuft (der Papa war leider noch arbeiten). Ich komme morgens, wenn ihr aufsteht und gehe abends, wenn die Kinder ins Bett gehen. Ihr erlebt einen ganz normalen Familienalltag und müsst nichts weiter organisieren während ich einfach nur dabei bin und jeden Moment festhalte. Was ihr so macht? Na eben das, was man auch sonst mit den Kindern so über einen Tag hinweg erlebt. Da wären zum Beispiel Frühstück, Mittagessen und Abendbrot, die schon eine Menge an lustigem Bildmaterial liefern können. Dazwischen finden eben die normalen Bespaßungen statt. Ihr müsst hier keinen Zirkus veranstalten – mal nen Kuchen backen, was malen, am Kaufladen spielen, sich eincremen. Das sind für euch als Familie ganz normale Dinge und mehr als das braucht ihr auch nicht tun.

Am Anfang fühlt sich die Familienreportage für Mama und Papa ein bisschen komisch an :). Ihr seid gewohnt, für die Kamera zu lächeln, zu ihr hin zu schauen und euch in die entsprechende Richtung zu drehen. Ihr werdet das Gefühl haben, einen Moment still halten zu müssen, zu „posieren“. Müsst. Ihr. Nicht. Es ist alles cool, alles entspannt. Liebt euch einfach, den Rest erledige ich.

Den nächsten Textteil lest ihr in Part II, der in ein paar Tagen folgt.

Ps: Seid ihr hier auf dem Handy unterwegs, tippt auf die Bilder, um sie ganz zu sehen und einfach durchzuwischen.

2019-01-05T16:14:41+01:00Samstag, 5. Januar 2019|Familie & Kinder, Reportage|0 Kommentare

Hochzeitsreportage: Andi & Julia

Im Juli habe ich offiziell meine erste Hochzeitsreportage als selbstständige Fotografin gemacht. Ich kenne Andi schon länger und habe mich echt sehr über seine Anfrage gefreut.

Im Gespräch mit den beiden hat sich heraus gestellt, dass sie meinen Stil, so aus dem Moment heraus zu fotografieren, total lieben. Für sie lag der Fokus definitiv auf der Begleitung der Feier und das Einfangen der Stimmung aller Gäste. Das hat meine Vorfreude so wachsen lassen, weil meine Stärken gefordert wurden. Ein Brautpaarshooting sollte es natürlich auch geben, aber das haben die beiden recht locker gesehen und darüber war ich echt froh. Ich sage dann immer: „Ich werde nicht viel darüber sprechen, was ihr vor der Kamera zu tun habt. Habt euch einfach lieb, sprecht über irgendwelchen Quatsch miteinander, guckt euch die Umgebung an.“ Denn ich kann am besten meine Arbeit machen, wenn ich euch bei etwas fotografiere, das für euch das normalste der Welt ist.

Andi und Julia hatten so viel Vertrauen in mich und diese Arbeitsweise von mir, wofür ich unendlich dankbar bin. Danke für eure unendliche Wertschätzung, die ihr mir vor, während und nach eurem großen Tag entgegen gebracht habt. Und danke, dass ich eure Hochzeit zeigen darf.

2018-09-29T20:07:33+01:00Samstag, 22. September 2018|Hochzeit, Reportage|2 Kommentare