Tschau, 2017!

2018-01-14T16:18:40+00:00 Dienstag, 2. Januar 2018|persönlich|0 Kommentare

Puh, was soll ich sagen. 2017 war schon ne Nummer. Aber ich will keine große Sache draus machen, ob es besonders gut oder schlecht war. Ich weiß, dass viel passiert ist und dieses Jahr einige größere Änderungen für mich anstanden. Den Post hier habe ich schon am 29. angefangen, aber natürlich unterschätzt, wie lang sowas eigentlich wieder dauert zu verfassen. Darum kommt der jetzt am 02. Januar 2018 statt am 30. Dezember 2017. War letztes Jahr auch schon so 😀

Ich habe im Januar meine praktische Prüfung als Heilerziehungspflegerin gemacht, sie bestanden und im April und Mai die theoretischen geschrieben. Seit der Abschlussfeier im Juni hab ich eben genannte Berufsbezeichnung. „Und, was machen Sie nach der Ausbildung?“, fragte so gut wie jeder unserer Lehrer in den letzten Wochen der Ausbildung. „Ich möchte noch XY studieren“, „Ich habe schon eine Stelle bei XY“ lauteten die meisten Antworten meiner Mitschüler. Schon mitten in der Ausbildung wusste ich ja, dass ich diesen Beruf so nicht weiter ausüben würde. Meine Antwort lautete stets: „Ich hab mich erstmal als Integrationshelferin beworben und möchte dann aber spätestens ab August 2018 noch eine Ausbildung zur Mediengestalterin machen.“ Tja, dass ich den Job als I-Helfer aber wieder aufgebe noch bevor 2017 überhaupt zuende ist, damit hätte ich auch nicht gerechnet. Jetzt bin ich jedenfalls ein ganzes Stück glücklicher mit der neuen Stelle und bin stolz, dass ich einfach beendet habe, was nicht gut für mich war. Ich sag das immer wieder, aber ich kann’s nicht oft genug sagen: Macht etwas, worauf ihr Bock habt. Ihr müsst euch durch nichts durchzwingen. Dafür ist euer Leben einfach viel zu kurz.

So, genug Kitschkram. Ich wollte den Post eher nutzen, um euch mal alle Shootings aus dem Jahr vorzustellen und mein Lieblingsfoto aus jedem zu präsentieren.

Ich hatte mir ja ein paar Ziele gesetzt letztes Jahr. Eins davon war die eigene Portfolioerweiterung mit mindestens 12 Shootings in dem Jahr. Mit 17 gezählten habe ich das gut übertroffen. (Ich habe eine Strichliste geführt, aber hab für manche Shootings glaube ich vergessen, einen Strich einzutragen.) Andere Ziele waren außerdem:

  • Ausbildung erfolgreich mit mind. 2,0 abschließen -> Da muss ich jetzt mal etwas angeben: habe 1,6!
  • einen Ausbildungsplatz für Mediengestaltung bekommen -> Ich hab’s echt vermasselt, mich in ausreichend Betrieben zu bewerben. Selbst Schuld.
  • Alternativen: 1 Jahr als Integrationshelfer jobben + neu bewerben oder überlegen, als Heilerziehungspflegerin anzufangen und eine Ausbildung als Heilpädagogin dran zu hängen
  • Blogwachstum (500 Aufrufe täglich, 100 Follower) -> Die Blogführung sagte mir doch nicht so zu. Ich weiß noch nicht so recht, womit ich den regelmäßig füllen soll.
  • Portfolio erweitern: mindestens 12 Shootings 2017 -> Wie gesagt, übertroffen.
  • eigenen Stil finden -> Da komm ich zwar langsam hin, aber ich sollte hinnehmen, dass sowas nicht in einem Jahr komplett passieren kann.

Jetzt aber mal zu den Fotos, die dieses Jahr so entstanden sind.

Portrait einer Frau mit Brille und schulterlangen Haaren, von unten fotografiert. Sie schaut in die Ferne, vom Wind wehen ihr die Haare um das Gesicht. Im Hintergrund ist der blaue Himmel zu sehen.

04. Januar – Den Start macht Franzi. Zu Beginn des Jahres habe ich direkt an Désis Challenge teilgenommen. Die beiden vorgegebenen Schlagworte waren Klopapier und Glas. Ich machte ne Ausschreibung, Franzi meldete sich – hat gepasst. Ich hab im Februar nochmal an der Challenge teilgenommen, die Bilder habe ich aber nicht mehr. In einer Facebookgruppe wurde das Bild so unkonstruktiv auseinander genommen, dass ich alles entfernt habe.

 

Portrait einer Frau im Ringlicht fotografiert. Sie hat lange braune Haare, trägt eine Brille mit schwarzem Rahmen und ein Septum. Sie schaut von der Seite neutral in die Kamera.

30. Januar – Viki kam eigentlich für Fotos in nem ganz anderen Stil. Spontan wollte ich dann noch was mit Ringlicht machen und dieses Bild von ihr liebe ich einfach. Ich muss mal checken, ob ich davon schon nen Abzug hab machen lassen. Muss auf jeden Fall in meinen Ordner :D. Mit Viki treffe ich mich selten, aber es ist jedes Mal so, als wäre das gar nicht der Fall. Hab die echt lieb.

 

14. März – Mit Joel hatte ich offiziell mein erstes Kind vor der Kamera. Mit ihm startete ich mein Portfolio für Kinder- und Familienfotografie. Man, bin ich zu der Zeit ausgerastet in Photoshop. Ich war so besessen darauf, sofort einen individuellen Stil und Look zu haben. Mann oh man :D. Er hat übrigens gefragt: „Kommen wir bald mal wieder zu dir?“ Was mich mit Stolz erfüllt und mir gezeigt hat, dass ich meine pädagogischen Kenntnisse richtig eingesetzt habe.

 

Junge Frau mit roten Haaren in hohem Gras. Sie sitzt und blickt nach unten.

16. März – Hach, Kimberley. Wenn ich mir alle Fotos aus diesem Shooting so angucke… merke ich, wie verkrampft sie da eigentlich noch war :D. Ich war ihr bisher nur auf Instagram gefolgt, wusste aber: DIE willste fotografieren! Dieses Bild trifft sie am Besten sagte sie, als ich es ihr direkt nach dem Auslösen mal zeigte. Das seh ich jetzt genauso und ist der Grund, warum ich es als Lieblingsbild auswähle. Ich will euch zeigen, wie ihr seid. Mein Grundgedanke wurde damit gefüttert und gesättigt. Ihr werdet merken, Kimberley hat mein Jahr fotografisch (aber auch persönlich, hihi) sehr geprägt.

 

18. März – Ich hab Anne wiedergesehen!  Und wow, im März hatte ich einfach drei Shootings recht nah beieinander. Dieses Bild ist the one and only aus dem Shooting. Es ist so Anne und es ist auch so ich. Wie man vielleicht schon gemerkt hat, nutze ich Annes Fotos unglaublich gern in der Eigenwerbung. Sie strahlt einfach zu 100% aus, was ich nach Außen hin vermitteln möchte. Du bist großartig, Anne. ♥

 

29. März – Helenes Mama hatte sich auch zu meinem Aufruf für mein Portfolio gemeldet und es ergab sich, dass ich außerdem zwei weitere Kinder mit fotografieren durfte. Technisch gefallen mir die Bilder, die ich hier gemacht habe übrigens nicht so. Meine Verschlusszeiten waren etwas zu lang und viele Fotos sind verwaschen und unscharf. Daraus hab ich gelernt und im Zweifelsfall, geht der Inhalt des Bildes sowieso vor. Leni Moretti hat mal einen schönen Satz gesagt: „Connection over perfection.“ Seit ich das gelesen habe, nehme ich mir das auch zu Herzen.

 

19. Mai – Diesen Moment zwischen Aiden und Michelle fand ich so schön. Die beiden waren weiter weg gelaufen, fanden ein paar Pusteblumen und ja… der Rest ist ja zu sehen :P. Das war meine erste Session mit Metterschling & Maulwurfn. Einige Zeit später trafen wir uns noch einmal, weil es aufgrund der Müdigkeit des Kleinsten mit einem Familienfoto nicht ganz so geklappt hatte.

 

05. Juni – Uuuund die zweite. Diese Idee wurde übrigens von Kimberley iniziiert. An dem Tag war ich sogar recht frustriert, denn nichts sah in der Kamera so aus, wie ich mir das vorstellte. Ps: Dies war mein 5. Tag als nebenbei Selbstständige.

 

13. Juni – Zwei Tage vor unserem Abschluss waren wir mit einigen aus unserer Klasse beim Steinbruch in Salzhemmendorf. Das war rückblickend ein echt cooler Tag. Ich hab die ganze Zeit einfach so reportagemäßig fotografiert und an diesem Tag festgestellt: Das ist es. So will ich das in Zukunft machen, für euch. Wenn ihr mich bucht.

 

3. Juli – Das erste offizielle Auftragsshooting fand mit Nicole statt. Ich hätte übrigens nicht gedacht, dass jemand, der schon einige Bilder von mir kostenlos erhalten hat (für meine Eigenwerbung), mich nochmal für Bilder bezahlen würde. Aber Nicole hat mir das Gegenteil gezeigt. Und das dieses Jahr sogar zweimal. Da freu ich mich echt total drüber, du liebe <3

 

14. Juli – Eines Tages schrieb Daniela mich an und fragte, ob ich noch ein Kind für meine Portfolioerweiterung gebrauchen könnte. Dankend bejahte ich das und fotografierte Mailo. Der wurde übrigens beim Spielen von Mama und Papa und wenig begleitet, wodurch ich mich darin ausprobieren konnte, das Familiäre fotografisch festzuhalten.

 

17. Juli – Zweites Treffen mit der Familie von Metterschling & Maulwurfn. Hier haben wir dann auf jeden Fall einige Familienaufnahmen zustande bekommen 🙂 Der Tag sah übrigens eigentlich nach Regen aus, wurde aber noch mega schön. In meinen Gummistiefeln hab ich mich dann aber totgeschwitzt 😀

 

19. Juli – Es war –so- heiß an diesem Tag. Alles klebte. Glücklicherweise haben wir aber viel im Schatten fotografiert, was mit der ballernden Sonne zu echt geilem Licht führte. Die liebe Zoé war meine zweite Buchung in diesem Jahr und sie sagte schon, das war nicht das letzte mal :). Ich freu mich schon auf dich!

 

18. September – Ich war gerade auf dem Weg nach Hause, als ich an einer Stelle vorbei kam, an der das Licht absolut traumhaft aussah. Ich schickte eine Sprachnachricht an Kimberley. „Ey, ich weiß nicht, ob du so spontan bist, aber hättest du Bock, JETZT Fotos mit mir zu machen?! Ich bin habe eben ne Stelle gesehen mit geilem Licht und das würde ich soo gern ausnutzen!“ Etwas überrumpelt antwortete sie, dass sie ungeschminkt sei, aber dass sie eben den gleichen Gedanken hatte, als sie aus dem Fenster schaute. Also kam se mit 🙂

 

Am 02. Oktober verbrachte ich den halben Tag (also etwa 4-5 Stunden) bei der lieben Frauke und hielt den Alltag mit ihren Kindern fest. Die komplette Bearbeitung dieses Tages steht auch leider immer noch aus. Denn zu der Zeit wurde es privat und hauptberuflich wuseliger und dieses freie Projekt musste sich erst einmal hinten anstellen. Aber du bist so geduldig und verständnisvoll, liebe Frauke. Danke dafür ♥

 

04. Oktober – Mein Probedurchlauf für Kindergartenfotografie! Und zwar als Reportage. Man, hat das Bock gemacht! Und endlich darf ich euch auch einige davon zeigen. Das Ganze lief so gut, dass ich definitiv mehr daraus machen werde. Freut euch auf ein paar Neuerungen in meinen Angeboten 🙂

 

17. Oktober – Auftrag Nummer Drei kam von Franziska 🙂 Ich liebe Herbstshootings und hab mich also voll gefreut, dass sie eins wollte. Und jetzt verrate ich mal etwas: Immer, wenn ich jemanden fotografieren soll, mit dem ich nicht schon länger befreundet bin, bin ich etwas nervös. Ich mache mir dann Sorgen, ob ich auch mir unbekannte Menschen zum Lachen bekomme, um halt am Ende so echte, ungezwungene Bilder zu haben. Diese Fotos und auch Franziskas Rückmeldung haben mir gezeigt, dass meine Sorgen unbegründet waren.

 

18. November – Das war ne Aktion. Und zwar ne richtig schöne. Daniela (rechts), die Mama vom Mailo bewies mir ebenfalls wie Nicole, dass man auch gebucht wird, wenn man schon kostenlsoe Bilder verteilt hat. Dieses Shooting war ein Geburtstagsgeschenk an ihre Freundin Manu (links) und diese Idee finde ich ja auch mega cool ne. Ein Shooting kann ja auch echt n Erlebnis für sich sein. Vor allem, wenn man dafür ans Steinhuder Meer fährt und dort durch strömenden Regen mit Wind latscht und dann nochmal extra zu einem anderen Strand. Das war echt total cool mit euch beiden. Danke, dass ihr auch vor dem prasselnden Regen nicht Halt gemacht habt! Solche Leute wollte ich schon immer mal vor der Kamera haben 🙂

 

25. November – Super spontan hatte ich die Idee, eine Aktion für euch zu machen mit Indoorfotos in schwarz-weiß. Ich hatte den Eindruck, dass Kimberley ein gutes Gesicht dafür wäre und so hatten wir gemeinsam Shooting Nummero quatro 😀

 

16. Dezember – Nicole booked me. Again. Und gleich Doppelt. Zuerst hat sie mich nur für ein Weihnachtsmarktshooting angefragt und hat dann die Aktion gesehen und gleich mit dazu genommen. Wir waren am selben Tag noch auf dem Weihnachtsmarkt, aber das war zu voll. Das haben wir dann ganz knapp auf kurz vor Weihnachten geschoben.

 

21. Dezember – Ein schöner Abschluss des Jahres 2017. Die Bilder sind meiner Meinung nach echt schön geworden. So, wie man sich das so vorgestellt hätte bei nem Weihnachtsmarktshooting.

 

Jau. Dit war es also. Mein 2017. Kann ich schon mit Stolz drauf blicken, find ich. Ich hab einfach mein Gewerbe angemeldet! Obwohl ich so voll Angst hatte davor, was dann Finanzamt und Handwerkskammer von einem wollen. Habe da aber einfach angerufen und gefragt, was ich wissen muss. Und gut war. So einfach kann das sein. Ich habe mir jetzt auch ein neues Theme gekauft und werde hier (schon wieder) ordentlich ummodeln. Das soll alles mal ein bisschen schicker und übersichtlicher werden und ich brauche ein Menü für Kindergärten (OH YEAH!). Da steht noch einiges an. Ich will ein Fotobuch dafür erstellen, als Infodings und dann eben auch eine extra Seite zum Nachlesen hier erstellen. Ich freu mich schon ganz doll, das anzugehen. Bin gespannt, wann mich dann der erste Kindergarten bucht. Auf Instagram halte ich euch dazu übrigens etwas öfter auf dem Laufenden.

Ich hab die Bilder jetzt nochmal gezählt. Hatte statt 17 sogar 21 Shootings, wuhuuu!

Was war für euch dieses Jahr herausstechend? Hab ihr auch etwas abgeschlossen? Erzählt mal!

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